Kontinuierliche Sanktionsüberwachung mit 360 Screenings
Compliance FATF-Empf. 10: Ongoing due diligence
Laufendes Sanktions-Screening in Echtzeit und informatikgestützte Transaktionsüberwachung in der Schweiz und EU
Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026
Themen
Besondere Sorgfaltspflichten
Informatikgestütztes Überwachungssystem
Einhaltung von Exportbestimmungen
Einhaltung von Sanktionen
Länderscreening EU (hier)
Länderscreening FATF (hier)
Financial crime compliance (FCC)
Know your customer's customer (KYCC)
Kontinuierliche Überprüfung
Lieferantenprüfung
Monitoring for suspicious activity (MSA)
Negative News Screening (NNS)
OFAC
Perpetual KYC (pKYC)
Privacy-enhancing technologies (PET)
Referenzdatenbanken
Risikobewertung
Risikomanagement
Sanctions compliance program (SCP)
Sanktionsprüfungen
Specially Designated Nationals (SDN)
Third-party risk management (TPRM)
Transaktionsüberwachung
Verstärkte laufende Beobachtung
"Technologie ist ein entscheidender Faktor für die Effizienz von Listenabgleichen. 360core screent effizienter und in Echtzeit."
Direkter Zugang zu den marktführenden Datenanbietern.
360 Screenings verbindet nahtlos mit dem passenden Datenanbieter: LSEG World-Check, Dow Jones Risk & Compliance Database, LexisNexis WorldCompliance Data, Moody's GRID. Sie entscheiden, welcher der Big Four in Ihrem Geschäftskontext zur Anwendung kommt. Oder welche Kombination.
Von Compliance-Experten entwickelte Endpunkte.
In Tagen statt Monaten integrieren. Unsere APIs zum Sanktionsscreenings wurden von ausgewiesenen Compliance Spezialisten mitentwickelt. Es werden nur die Endpunkte dargestellt, welche auch tatsächlich im Rahmen des täglichen Listenabgleichs und behördlichen Meldewesens gebraucht werden.
Fehlalarme dank besserer Datenarchitektur verringern.
Minimieren Sie die Flut von Warnmeldungen mit weiteren Identifikatoren (Geburtsdatum, Domizil, etc.) und tiefgreifenden Filterkriterien (Eingrenzung nach Risikofaktoren, Vortaten, länderspezifischen Listen). Verwenden Sie Anbieter mit hoher Anzahl von Datensätzen mit Geburtsdatum.
Nahtlose Einbindung in eine robuste Fallführungssoftware.
Dokumentationspflichten gemäss Art. 22 und Art. 74 GwV-FINMA (hier) und MaRisk AT 6 (hier) einhalten und positive Treffer im integrierten Case Manger abklären. Due Diligence im Sanktionsbereich (hier) demonstrieren und begründen, weshalb ein Kunde trotz negativen Medienberichten weitergeführt oder eine markierte Transaktion dennoch getätigt wurde.
Stellen Sie die Glaubwürdigkeit Ihres Sanktionskonzeptes unter Beweis.
Implementieren Sie die Richtlinien der EU (hier), des OFAC (hier), der FATF (hier) sowie Best Practices (hier). Vergewissern Sie sich, dass die Parametrisierung Ihres Überwachungssystems keine Filterfehler aufweist und alternative Schreibweisen für risikobehaftete Personen, Firmen, Flugzeuge, Schiffe und Regionen zulässt.
Listenaktualisierungen rund um die Uhr.
Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) veröffentlicht seine Updates in der Regel um die Mittagszeit EST (UTC -05:00), während andere aufsichtsrechtliche Datensätze praktisch jederzeit aktualisiert werden können. Unsere Cron-Jobs zur Listenaktualisierung laufen kontinuierlich, mindestens jedoch viermal am Tag - um 12:00, 18:00, 24:00 und 06:00 Uhr.
Preismodell
Unabhängige Vermögensverwalter
100 Namen im Jahr unter laufender Beobachtung
Tägliche Überwachung einer stabilen Anzahl von Gegenparteien mit niedriger Fluktuation.
- CHF 3'000 p.a.
- Ad-hoc Namensprüfungen
- Screening von Geodaten: IP-Adresse
- Screening der E-Mail-Reputation
- Zugang Fallführungstool
- Namen online ändern
- Sanktionslisten und andere Behördenlisten (Aufsichtsbehörden, Polizeibehörden, Gerichte, etc.)
- FATF-Länderliste / EU Länderliste
- Medienberichte
- PEPs und deren Angehörige
- Staatliche Unternehmen und Investitionsfonds sowie deren hochrangige Entscheidungsträgen
FinTechs, Händler, Anwälte, Treuhänder
1'000 Namen im Jahr unter laufender Beobachtung
Tägliche Überwachung und Ad-hoc-Screenings je nach Anwendungsfall und Geschäftslogik.
- CHF 6'000 p.a.
- Ad-hoc Namensprüfungen
- Screening von Geodaten: IP-Adresse
- Screening der E-Mail-Reputation
- Zugang Fallführungstool
- Zugang API-Gateway
- Sanktionslisten und andere Behördenlisten (Aufsichtsbehörden, Polizeibehörden, Gerichte, etc.)
- FATF-Länderliste / EU Länderliste
- Medienberichte
- PEPs und deren Angehörige
- Staatliche Unternehmen und Investitionsfonds sowie deren hochrangige Entscheidungsträge
Banken und globale Konzerne
1'000+ Namen im Jahr unter laufender Beobachtung
Tägliche Überwachung einer hohen Anzahl von Namen mit benutzerdefinierten Workflows.
- Pay-as-you-go-Model
- Ad-hoc Namensprüfungen
- Screening von Geodaten: IP-Adresse
- Screening der E-Mail-Reputation
- Zugang API-Gateway
- Support CHF 280 / Std
- Sanktionslisten und andere Behördenlisten (Aufsichtsbehörden, Polizeibehörden, Gerichte, etc.)
- FATF-Länderliste / EU Länderliste
- Medienberichte
- PEPs und deren Angehörige
- Staatliche Unternehmen und Investitionsfonds sowie deren hochrangige Entscheidungsträge
Die unzureichende Überprüfung einer Gegenpartei kann zu Bussgeldern durch die Aufsichtsbehörden und im schlimmsten Fall zum Entzug der Lizenz und zu Strafverfahren gegen die Geschäftsleitung führen.
Wir spezialisieren uns auf verstärkte Sorgfaltspflichten (EDD) bei Geschäftsbeziehungen mit erhöhten Risiken in der Schweiz und EU und stellen sicher, dass verpflichtete Unternehmen, Finanzintermediäre, Vermögensverwalter, Rohstoffhändler, Edelmetallhändler sowie Berater während dem Onboarding und der Überwachung von Geschäftsbeziehungen, Mitarbeitern und Lieferanten fundierte Entscheidungen treffen.
Hintergrundabklärungen
Sowohl in der Schweiz (hier) als auch in der EU (hier) weitet sich der Geltungskreis des Geldwäschegesetzes (GwG) ständig aus. So hat in den letzten Jahren nicht nur die Kundenidentifizierung und Feststellung der wirtschaftlich Berechtigten, sondern auch die Durchführung von Hintergrundabklärungen ("Background-Checks") bestehender und potenzieller Kunden zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Sanktionskontrollen sind nunmehr nicht mehr auf Banken beschränkt, sondern werden auch von unabhängigen Vermögensverwaltern, Händlern und in bestimmten Fällen sogar von Rechtsanwälten, Treuhändern und Notaren ("Berater") erwartet, sofern diese Finanzierungs-, Beratungs- oder Domizilierungsdienstleistungen erbringen.
1. Risikofaktoren konfigurieren
A) LNRS
LexisNexis Risk Solutions erfassen in ihrem WorldCompliance-Datenbestand (hier) die folgenden fünf Risikofaktoren (auch als "Segmente" bekannt):
- Sanktionen: Abbildung von rund 160 Sanktionslisten von erlassenden Behörden weltweit, insbesondere der OFAC, EU, UN und dem OFSI
- Behördenlisten ("Enforcements"): Über 1'400 Listen von Aufsichtsbehörden, Polizeibehörden, Gerichten etc., wie z.B. der SEC, FCA, Bafin, Autorité des Marchés Financiers (AMF) oder dem FBI
- Negative Medienberichte: Eine umfangreiche firmeneigene Datenbank mit Personenprofilen, die weltweit mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden, zusammengestellt aus über 30'000 Newsfeeds in 59 Sprachen
- Politisch exponierte Personen (PEP): Personenprofile von PEPs, ihren unmittelbaren Familienangehörigen und engsten Vertrauten
- Staatsunternehmen (SOE): Eine proprietäre Liste staatlicher und staatsnaher Betriebe und Konzerne, an denen eine Regierung, eine Organisation oder ein Staat mit mindestens einem Prozent beteiligt ist
B) Dow Jones
- Sanktionsrisiken: globale Sanktionen, Bestechung, Korruption und Kriminalität, einschliesslich OFAC, EU, UN, OFSI und Sanktionslisten der SECO (hier)
- GwG-Risiken: Kontrollen im Bereich Finanzkriminalität und Geldwäschebekämpfung, weltweite Abdeckung von PEPs, Angehörigen, enge Mitarbeitern und verbundenen Unternehmen
- Staatliche Unternehmen: Unternehmen im Besitz einer Regierung (und Einzelpersonen, die im Vorstand solcher SEOs sitzen) sind besonders anfällig für Korruption und Geldwäscherisiken
- Negative News Screening (NNS): basierend auf über 33'000 Nachrichtenquellen aus über 200 Ländern in über 60 Sprachen (alle Inhalte sind dedupliziert, um das Durchgehen langer Listen ähnlicher Artikel zu vermeiden)
- Registrierungen: Unternehmen, die bei einer Regierungsbehörde, beispielsweise einer Regulierungsbehörde, registriert sind
- Granulare Risikounterkategorien: Klassifizierungen auf niedrigerer Ebene, PEP-Abstufungen, Vortaten
2. LänderListen Konfigurieren
Die Abklärung eines Alerts zu einer ausländischen Geschäftsbeziehung dauert bei Schweizer Banken je nach Sprachkenntnissen und Länderkompetenz des Mitarbeiters bis zu fünfmal länger als bei einer inländischen Geschäftsbeziehung. Hinzu kommt, dass viele Sanktionslisten dieselben Personen enthalten. Des Weiteren ist vorstellbar, dass Unternehmen je nach Geschäftsaktivität nicht alle Sanktionslisten (z. B. Russland, Weissrussland, China, Iran etc.) mit einbeziehen möchten.
360 Screenings löst das Problem der Signalüberflutung, indem es Strategien zum institutsspezifischen Listenabgleich bereitstellt, insbesondere (i) die Möglichkeit, bestimmte Sanktions- und Behördenlisten zu blockieren und (ii) Testläufe, um das Zusammenspiel zwischen Datenquellen und deren Auswirkungen auf den täglichen Geschäftsbetrieb abzubilden.
a) Filtern nach Sanktionslisten
Bei der Konfiguration von Screeningmandaten in 360 Screenings können die Sanktionslisten folgender Länder, Organisationen und Körperschaften gezielt berücksichtigt oder ignoriert werden:
Ägypten, Algerien, Argentinien, Aserbaidschan, Australien (3), Bahrain, Bangladesch, Belarus, Belgien, China (4), Elfenbeinküste, Estland, Europäische Union, Frankreich, Heiliger Stuhl, Hongkong, Indien, Indonesien, Irak (2), Israel (2), Japan, Jordanien, Kanada (22), Kasachstan (3), Kenia (2), Kirgisistan, Kuwait, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Malaysia, Marokko, Mexiko (3), Moldau, Monaco, Mosambik, Neuseeland (3), Niederlande, Nigeria, Nordmazedonien, Oman, Österreich, Pakistan (2), Philippinen, Polen (2), Qatar, Republik Türkiye (3), Russland (4), Schweiz (2), Serbien, Singapur (2), Sri Lanka, Südafrika, Südkorea (3), Tadschikistan, Taiwan, Thailand, Tschechien, Tunesien, Ukraine (2), Usbekistan (2), Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigten Staaten von Amerika (27), Vereinigtes Königreich (4), Vereinte Nationen (13), Vietnam
B) Filtern nach Behördenlisten
Mit 360 Screenings können folgende Behördenlisten, die von Strafverfolgungsbehörden, Aufsichtsbehörden, Nationalbanken, Börsen, Wettbewerbs- und Antikorruptionsbehörden herausgegeben werden, selektiv aktiviert oder blockiert werden:
Afghanistan (2),
Afrikanische Entwicklungsbank (AfEB), Albanien (5), Andorra, Angola (3), Anguilla, Antigua und Barbuda (3), Argentinien (12), Armenien (6), Aruba,
Asiatische Entwicklungsbank (ADB), Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB), Australien (21), Österreich (6), Aserbaidschan (5), Bahamas (4), Bahrain, Bangladesch (4), Barbados, Belarus (10), Belgien (6), Belize (3), Benin (2), Bermuda (3), Bolivien (3), Bosnien-Herzegowina (10), Botswana (2), Brasilien (79), Brunei Darussalam (6), Bulgarien (11), Burkina Faso, Kambodscha (2), Kamerun, Kanada (59), Kap Verde (3), Kaimaninseln (2), Chile (10), China (103), Kolumbien (20), Costa Rica (4), Elfenbeinküste (2), Kroatien (6), Curaçao, Zypern (7), Tschechien (9), Dänemark (3), Dominica, Dominikanische Republik (8),
Oberster Gerichtshof der Ostkaribik, Ecuador (7), Ägypten (3), El Salvador (5), Estland (7), Eswatini (2), Äthiopien (3),
EU-Flugsicherheitsliste (ASL), EU-Früherkennungs- und Ausschlusssystem (EDES) [Open Source], EU-EDES-Datenbank [proprietär], Europäische Zentralbank (EZB) - Bankenaufsicht, EU-Liste nicht kooperativer Länder und Gebiete für Steuerzwecke, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), Europäische Kommission (EK) - Liste von Drittländern mit hohem Geldwäscherisiko, Europäische Kommission (EK) - Wettbewerbspolitik, Europäische Investitionsbank (EIB) - Ausschlussliste, Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) - Zwangsmassnahmen, Europol, Financial Action Task Force (FATF), Fidschi (2), Finnland (3), Frankreich (11), Französisch-Polynesien, Georgien (3), Deutschland (25), Ghana (6), Gibraltar (2), Griechenland (6), Grenada (2), Guatemala (5), Guernsey (2), Guyana (2), Heiliger Stuhl, Honduras (4), Hongkong (11), Ungarn (7), Island (2), Indien (31), Indonesien (13),
Interamerikanische Entwicklungsbank (IADB), Internationaler Strafgerichtshof (IStGH), Interpol, Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO), Irak (3), Irland (6), Insel Man (2), Israel (13), Italien (8), Jamaika (4), Japan (78), Jersey (3), Kasachstan (22), Kenia (6), Kiribati, Kosovo (5), Kuwait, Kirgisistan (8), Lettland (9), Libanon (2), Libyen (1), Liechtenstein (2), Litauen (14), Luxemburg (3), Macau (5), Malawi (2), Malaysia (17), Malediven (3), Malta (7), Mauritius (5), Mexiko (28), Moldau (7), Mongolei, Montenegro (5), Marokko, Mosambik,
Rechtshilfeabkommen (MLAT), Myanmar (5), Namibia (4), Nepal (7), Niederlande (9), Neukaledonien, Neuseeland (10), Nicaragua (4), Nigeria (10),
Liste der gesperrten Unternehmen der Nordischen Investitionsbank (NIB), Nordmazedonien (7), Norwegen (4), Oman (2), Pakistan (18), Palästina, Panama (8), Paraguay (7), Peru (16), Philippinen (17), Polen (8), Portugal (3), Puerto Rico (2), Katar (2), Rumänien (11), Russland (16), Ruanda (6), St. Kitts und Nevis (2), St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Samoa, Saudi-Arabien (3), Serbien (7), Seychellen (2), Sierra Leone (2), Singapur (22), Sint Maarten, Slowakei (8), Slowenien (6), Südafrika (10), Südkorea (6), Spanien (12), Sri Lanka (4), Schweden (5), Schweiz (10), Taiwan (14), Tadschikistan (5), Tansania (3), Thailand (10), Togo, Trinidad und Tobago (2), Republik Türkiye (6), Turks- und Caicosinseln, Uganda (2), Ukraine (13), Vereinigten Arabischen Emirate (9), Vereinigtes Königreich von Grossbritannien und Nordirland (57),
United Nations Children and Armed Conflict (CAAC) List of Persistent Violators, United Nations Office for Project Services (UNOPS) Vendor Review Committee's (VRC) Vendor Sanctions, Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (IStGHJ), Vereinigte Staaten von Amerika (394), Uruguay (3), Usbekistan, Venezuela (9), Vietnam (6), Britische Jungferninseln, Amerikanische Jungferninseln (2),
Liste unzuverlässiger Lieferanten der Weltbank, World Bank List of Debarred and Cross-Debarred Firms and Individuals, Sambia (5), Simbabwe (4)
Schnellstart
Registrieren (hier) und Datenanbieter auswählen.
Namen und weitere Identifikatoren erfassen.
E-mail zur Benachrichtigung bei Treffer erfassen.
Treffer im Fallführungstool kommentieren.
Funktionsumfang von 360 Screenings
Geschäftslogik
- Ad-hoc Namensprüfung
- Erstellung und Verwaltung von Screeningmandaten: Auswahl des bevorzugten Datenanbieters
- Datenbereinigung: Einfacher Austausch von Namen bei Änderungen im Kundenstamm
- Protokollierung: Prüfspur aller internen Screeningvorgänge sowie aller Konfigurationen und Logiken, die zur Erzeugung eines Alerts verwendet wurden
- Mehrsprachiges Screening
- Verwendung zusätzlicher Identifikatoren um Fehlalarme zu verringern: Geburtsdatum, Geschlecht, Länderassoziation, Gründungsdatum je nach Datenstruktur
- Parametrierung auf tiefster Ebene: Fristen und Eskalationsstufen (z.B. Vier-Augen-Prinzip) festlegen bis hinunter zur Stufe Risikofaktor, Länder- oder Behördenliste, Vortatenkatalog
- Auflösungsmodul: Bewertung der erzeugten Verdachtsmomente und Ermittlung, ob Übereinstimmung mit der Kundenbeziehung vorliegt
- Fallführungstool: Abklärung von positiven Treffern im eingebauten Case Manager als Teil einer ereignisorientierten Due Diligence-Strategie
Benutzbarkeit
- Parametrierung: Klarer Überblick über die exakte Konfiguration eines bestimmten Mandates sowie dessen Suchkriterien
- Klar strukturiertes intuitives Fallführungstool: Kluge Entscheidungsprozesse für anspruchsvolle Compliance Officer mit hohen Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit
- E-Mail-Benachrichtigungen in Echtzeit bei linguistischen Treffern
- Klare Benutzeroberfläche ohne unnötige Komplexität für Finanzintermediäre und Behörde
- Integriertes CRM: Proprietäre Technologie zur Visualisierung der Eigentums- und Kontrollstrukturen (360 Company Configurator)
- Durchleuchtung von gesamten Unternehmensnetzwerken: Laufende Sorgfaltspflichten, TPRM (Third-Party Risk Management) sowie KYCC (Know Your Customer's Customer)
- Desktop- und Mobilversion
- Mehrsprachigkeit: Sämtliche Geschäftsabläufe sowie Dokumentation in vier Sprachen (EN, DE, FR, IT) insbesondere Sanktionslisten, Behördenlisten und Vortaten
- Technischer Support:
Hotline zu Bürozeiten in vier Sprachen (+41 44 700 28 88)
Regulatorik
- Compliance mit Art. 20 GwV-FINMA: der Finanzintermediär überwacht die Geschäftsbeziehungen und Transaktionen mit einem informatikgestützten Überwachungssystem "und stellt so sicher, dass die erhöhten Risiken ermittelt [und] innert angemessener Frist ausgewertet werden"
- Compliance mit Art. 5 ROHMA: Soziale Verantwortung von Unternehmen im Rohstoffhandel
- Konformität mit der DSGVO und dem DSG: Erfasste Daten werden sicher übertragen und Kundennamen in den Logdaten pseudonymisiert
- Compliance im globalen Rohstoffhandel: Screening auf Korruptionsverdacht und Marktmanipulation
- Überwachung Reputationsrisiko: Überwachung des Rufs Ihrer Gegenparteien
Sicherheit
- Datenstandort: Sämtliche Daten werden ausschliesslich in der Schweiz gespeichert
- Datenschutzfreundlicher Listenabgleich: Kundendaten werden nicht mit dem Datenanbieter ausgetauscht
- Informationssicherheit: Konformität mit ISO 27001 und den Vorgaben der FINMA
- Object Lock: Hochgeladene Belege werden auf Netzwerkstufe vor jeglicher Änderung geschützt
- Malwareprüfung beim Hochladen von zusätzlichen Abklärungen (z.B. Ausweisen oder Presseartikeln)
- Schutz vor Ransomware: Zuverlässige 3-2-1 Backup-Strategie für Ihre Dateien (offline und offsite) in der Schweiz
Weiterführende Literatur
Association of Certified Sanctions Specialists - ACSS (hier)
Dow Jones Risk & Compliance (2026) Risk Centre (hier)
Bryan R. Early, Keith A. Preble (2020) Going Fishing versus Hunting Whales: Explaining Changes in How the US Enforces Economic Sanctions (Security Studies Volume 29, 2020 - Issue 2) (hier)
EU (2026) Sanctions due diligence: Where to begin (hier)
EU (2026) Six tips for creating your organisation’s own Sanctions Compliance Programme (hier)
ENISA (2021) Data Pseudonymisation: Advanced Techniques and Use Cases (hier)
FATF - Egmont Group (2020) Trade-Based Money Laundering: Risk Indicators (hier)
Rober Gallmann, David Wicki (2025) Der Compliance Officer: Ein Handbuch für die Praxis (hier)
Paul Feldbert, Rachel Alpert et al. (2025) The Guide to Sanctions (Global Investigative Review) (hier)
IMF (2016) The Withdrawal of Correspondent Banking Relationships: A Case for Policy Action (hier)
LexisNexis Risk Solutions - LNRS (2026) World Compliance Data (hier)
LSEG Risk Intelligence (2026) World-Check One (hier)
Moody's Analytics (2026) GRID (hier)
Mathias Müller (2025) Sanctions and Embargoes – FINMA Specifies Requirements for Swiss Financial Intermediaries (hier)
Nihad Hassan (2018) Open Source Intelligence Methods and Tools: A Practical Guide to Online Intelligence (Apress) (hier)
NZZ (2026) Wegen Geschäften mit reichen Russen: Liechtensteinische Treuhänder fliehen aus Angst vor US-Sanktionen aus Stiftungen (hier)
OFAC (2019) A Framework for OFAC Compliance Commitments (hier)
PwC Switzerland (2025) Wie Schweizer Banken Geldwäscherei effektiv und dynamisch erkennen (hier)
Richard Nephew (2017) The Art of Sanctions: A View from the Field (Columbia University Press) (hier)
Rita Piko, Laurenz Uhl, Sara Licci (Hrsg.) (2022) Handbuch Corporate Compliance (hier)
Michael Shearer (2024) Hands-On Entity Resolution. A Practical Guide to Data Matching with Python (hier)
Daniel S. Weber, Theresa Hilbe (2026) Konvergenz von AML und Sanctions Compliance im revidierten Geldwäschereigesetz - Neue organisatorische Pflichten zur Einhaltung von Sanktionen (hier)
WorldECR (2023) Dual-Use Export Controls in Europe (hier)
WorldECR (2022) Towards a Deeper Understanding: Next Levels in US Export Controls (hier)
WorldECR (2018) Dual-use export controls in international transit and transhipment (hier)
The Wolfsberg Group (2025) The Wolfsberg Statement on Effective Monitoring for Suspicious Activity, Part II: Transitioning to Innovation (hier)
The Wolfsberg Group (2024) The Wolfsberg Group Statement on Effective Monitoring for Suspicious Activity, Part I: Moving Beyond Automated Transaction Monitoring (hier)
The Wolfsberg Group (2022) Wolfsberg Principles for Using Artificial Intelligence and Machine Learning in Financial Crime Compliance (hier)
The Wolfsberg Group (2022) Wolfsberg Financial Crime Principles for Correspondent Banking (hier)
The Wolfsberg Group (2022) Transaction Monitoring Request for Information (RFI) Best Practice Guidance (hier)
The Wolfsberg Group (2022) The Wolfsberg Group Frequently Asked Questions (FAQs) on Negative News Screening (hier)
The Wolfsberg Group (2022) The Wolfsberg Group Frequently Asked Questions (FAQs) Source of Wealth and Source of Funds (Private Banking / Wealth Management) (hier)
The Wolfsberg Group (2022) Wolfsberg Country Risk Frequently Asked Questions (FAQs) (hier)
The Wolfsberg Group (2019) Wolfsberg Guidance on Customer Tax Evasion (hier)
Wolfsberg Group, International Chamber of Commerce (ICC) and BAFT (2019) Trade Finance Principles (hier)
The Wolfsberg Group (2019) Wolfsberg Guidance on Sanctions Screening (hier)
The Wolfsberg Group (2017) Wolfsberg Group Payment Transparency Standards (hier)
The Wolfsberg Group (2017) Wolfsberg Guidance on Politically Exposed Persons (PEPs) (hier)

