Laufende Sanktionsüberwachung mit 360 Screenings

Schnellstart

Compliance FATF-Empf. 10: Ongoing due diligence

Kontinuierliche Überwachung der Einhaltung von Sanktionen und Monitoring von negativen Medienberichten in der Schweiz und der Europäischen Union


Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2026


Themen


Besondere Sorgfaltspflichten

Informatikgestütztes Überwachungssystem

Einhaltung von Sanktionen

Gezielte Finanzsanktionen (TFS)

Länderscreening EU (hier)

Länderscreening FATF (hier)

Financial crime compliance (FCC)

Know your customer's customer (KYCC)

Kontinuierliche Überprüfung

Kundenrisikobewertungsmodell

Lieferantenprüfung

Modellrisikomanagement (MRM)

Monitoring for suspicious activity (MSA)

Negative News Screening (NNS)

Operationalisierung von Risikokritierien

Kontinuierliches KYC (pKYC)

Privacy-enhancing technologies (PET)

Referenzdatenbanken

Sanctions compliance program (SCP)
Sanktionsprüfungen

Specially Designated Nationals (SDN)

Third-party risk management (TPRM)

Verstärkte laufende Beobachtung

"Technologie ist ein entscheidender Faktor für die Effizienz von Listenabgleichen. 360core screent effizienter und in Echtzeit."

Direkter Zugang zu den marktführenden Datenanbietern.


360 Screenings verbindet nahtlos mit dem passenden Datenanbieter: LSEG World-Check, Dow Jones Risk & Compliance Database, LexisNexis WorldCompliance Data, Moody's GRID. Sie entscheiden, welcher der Big Four in Ihrem Geschäftskontext zur Anwendung kommt. Oder welche Kombination.

Von Compliance-Experten entwickelte Endpunkte.


In Tagen statt Monaten integrieren. Unsere APIs zum Sanktionsscreenings wurden von ausgewiesenen Compliance Spezialisten entwickelt. Es werden nur die Endpunkte dargestellt, welche auch tatsächlich im Rahmen des täglichen Listenabgleichs und behördlichen Meldewesens gebraucht werden.

Fehlalarme dank besserer Datenarchitektur verringern.


Minimieren Sie die Flut von Warnmeldungen mit weiteren Identifikatoren (Geburtsdatum, Domizil, etc.) und tiefgreifenden Filterkriterien (Eingrenzung nach Risikofaktoren, Vortaten, länderspezifischen Listen). Verwenden Sie Anbieter mit hoher Anzahl von Datensätzen mit Geburtsdatum.

Nahtlose Einbindung in eine robuste Fallführungssoftware.


Dokumentationspflichten gemäss Art. 22 und Art. 74 GwV-FINMA (hier) und MaRisk AT 6 (hier) befolgen und Treffer im integrierten Case Manger abklären. Belegen Sie Sorgfalt im Sanktionsbereich (hier), indem die Entscheidungsgrundlage dokumentieren wird, weshalb ein Kunde trotz negativen Medienberichten weitergeführt oder eine ungewöhnliche Transaktion getätigt wurde.

Stellen Sie die Glaubwürdigkeit Ihres Sanktionskonzeptes unter Beweis.


Beachten Sie die Richtlinien der EU (hier), des OFAC (hier), der FATF (hier) sowie globale Best Practices (hier). Vergewissern Sie sich, dass die Parametrisierung Ihres Überwachungssystems keine Filterfehler aufweist und alternative Schreibweisen für risikobehaftete Personen, Firmen, Flugzeuge, Schiffe und Regionen zulässt.

Listenaktualisierungen rund um die Uhr.


Das OFAC veröffentlicht seine Aktualisierungen in der Regel um die Mittagszeit EST (UTC -05:00), während andere behördlichen Datensätze praktisch jederzeit aktualisiert werden können. Unsere Cron-Jobs laufen kontinuierlich, jedoch mindestens stündlich, um den Zeitabstand zwischen der Veröffentlichung gezielter Finanzsanktionen und der Systempflege zu minimieren.

Preismodell

Anwälte, externe Vermögensverwalter


Bis zu 300 Namen im Jahr unter laufender Beobachtung


Ad-hoc Namensprüfung und fortlaufende Überwachung einer stabilen Kundenbasis mit niedriger Fluktuation.


  • CHF 3'000 p.a.
  • Ad-hoc Namensprüfung
  • Screening Geodaten: IP-Adressen
  • Screening E-Mail-Reputation
  • Zugang Fallführungstool
  • Namen online ändern
  • Globale Sanktionslisten und Behördenmassnahmen (Aufsichts- und Polizeibehörden, Gerichte, etc.)
  • FATF-Länderliste, EU Länderliste
  • Negative Medienberichte
  • PEPs, deren Familienangehörige sowie enge (Geschäfts-)Partner
  • Staatsunternehmen und Staatsfonds sowie deren hochrangige Entscheidungsträger
Vertrieb kontaktieren

Kanzleien, FinTech Treuhänder, Händler


Bis zu 3'000 Namen im Jahr unter laufender Beobachtung


Ad-hoc Namensprüfung und fortlaufende Überwachung je nach Anwendungsfall und Geschäftslogik.


  • CHF 5'000 p.a.
  • Ad-hocNamensprüfung
  • Screening Geodaten: IP-Adressen
  • Screening E-Mail-Reputation
  • Zugang Fallführungstool
  • Zugang API-Gateway
  • Globale Sanktionslisten und Behördenmassnahmen (Aufsichts- und Polizeibehörden, Gerichte, etc.)
  • FATF-Länderliste, EU Länderliste
  • Negative Medienberichte
  • PEPs, deren Familienangehörige sowie enge (Geschäfts-)Partner
  • Staatsunternehmen und Staatsfonds sowie deren hochrangige Entscheidungsträger
Vertrieb kontaktieren

Multinationals, Banken, NGOs


Bis zu 20'000 Namen im Jahr unter laufender Beobachtung


Ad-hoc Namensprüfung und fortlaufende Überwachung einer Vielzahl von Namen mit Integration in Primärsysteme.


  • CHF 12'000
  • Ad-hoc Namensprüfung
  • Screening Geodaten: IP-Adressen
  • Screening E-Mail-Reputation
  • Zugang API-Gateway
  • Support CHF 280 / Std
  • Globale Sanktionslisten und Behördenmassnahmen (Aufsichts- und Polizeibehörden, Gerichte, etc.)
  • FATF-Länderliste, EU Länderliste
  • Negative Medienberichte
  • PEPs, deren Familienangehörige sowie enge (Geschäfts-)Partner
  • Staatsunternehmen und Staatsfonds sowie deren hochrangige Entscheidungsträger
Vertrieb kontaktieren

Die ungenügende Überprüfung von Gegenparteien kann zu Bussgeldern durch Aufsichtsbehörden und schlimmstenfalls zum Entzug der Lizenz und Strafverfahren gegen das oberste Leitungsorgan führen.


Doch unabhängig davon, wie der vermutete Verstoss aufgedeckt oder gemeldet wurde, bleibt die Öffentlichkeitswirkung ein Unsicherheitsfaktor für Geschäftspartner und Investoren. Dieser Reputationsschaden führt typischerweise zu entgangenen Geschäftsmöglichkeiten und erhöhten Compliance-Auflagen seitens Interessengruppen ("Risikoprämie").


360core ist auf verstärkte Sorgfaltspflichten (EDD) bei Geschäftsbeziehungen mit erhöhten Risiken in der Schweiz und Europa spezialisiert. Das von 360core in der Schweiz entwickelte Softwaretool 360 Screenings stellt sicher, dass verpflichtete Unternehmen wie Banken, Zahlungsdienstleister (PSPs), unabhängige Vermögensverwalter, Edelmetall- und Rohstoffhändler, globale Konzerne und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) anlässlich Onboarding und Überwachung von Geschäftsbeziehungen, Mitarbeitern, Lieferanten und anderen wichtigen Gegenparteien (wie etwa Finanzierungsempfängern) fundierte Entscheidungen treffen.


Hintergrundabklärungen und Personensicherheitsprüfungen


Sowohl in der Schweiz (hier) als auch in der EU (hier) weitet sich der Geltungskreis des Geldwäschegesetzes (GwG) ständig aus. So hat in den letzten Jahren nicht nur die Kundenidentifizierung und Verifizierung des wirtschaftlich Berechtigten, sondern auch die Durchführung von Hintergrundabklärungen ("Background-Checks") bestehender und potenzieller Kunden zunehmend an Bedeutung gewonnen.


In der Schweiz beispielsweise ist die Verpflichtung zur Einführung geeigneter Kontrollmassnahmen zur "Verhinderung von Verstössen gegen Zwangsmassnahmen nach dem Embargogesetz" (sprich: Sanktionsverstössen) nunmehr gesetzlich verankert (Art. 1 Abs. 1 GwV-FINMA).


Doch auch in Europa warnt die neue Geldwäscheverordnung nunmehr vor Verstössen gegen direkte oder indirekte Sanktionen auf Verordnungsebene - mit unmittelbarer Geltung in allen europäischen Mitgliedstaaten: "Die Verpflichteten [...] überprüfen, ob der Kunde oder der wirtschaftliche Eigentümer gezielten finanziellen Sanktionen unterliegt" und im Falle indirekter Sanktionen, ob eine juristische Person oder Rechtsvereinbarung (sprich: Trust, Stiftungen, etc.), die nicht ausdrücklich Sanktionen unterliegt, zu mehr als 50% von sanktionierten Personen kontrolliert wird (Art. 20 Abs. 1 Buchst. d AML-VO).


Gleichzeitig sind Sanktionskontrollen künftig nicht mehr nur auf Banken beschränkt, sondern werden auch von unabhängigen Vermögensverwaltern, Händlern und in bestimmten Fällen sogar von Rechtsanwälten, Treuhändern und Notaren ("Beratern") erwartet, sofern diese unterstellungspflichtige Finanzierungs-, Beratungs- oder Domizilierungsdienstleistungen erbringen.


1. Risikofaktoren konfigurieren


a) LexisNexis WorldCompliance Data


LexisNexis Risk Solutions erfassen in ihrem kuratierten WorldCompliance-Datenbestand (hier) die folgenden fünf Risikofaktoren (auch als "Segmente" bezeichnet):


  • Direkte und indirekte Sanktionen: Abbildung von rund 160 Sanktionslisten aus der ganzen Welt, wie z. B. OFAC, EU, SECO, UN, OFSI etc.
  • Behördenmassnahmen ("Enforcements"): Über 1'400 Listen von Aufsichts- und Polizeibehörden, Gerichten, wie etwa von der SEC, FCA, BaFin, FINMA, AMF, ESMA oder dem FBI
  • Negative Medienberichte: Umfangreiche, kuratierte Datenbank mit Personen und Organisationen, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen, zusammengestellt aus über 30'000 Nachrichtenquellen in 59 Sprachen
  • Politisch exponierte Personen (PEP): Profile von PEPs, ihren unmittelbaren Familienangehörigen sowie engen (Geschäfts-)Partnern
  • Staatsunternehmen: Kuratierte Liste von Unternehmen und Organisationen, die sich in Staatshand befinden oder mit einer Regierung verbunden sind


Des Weiteren umfasst das Segment "Registrierungen" folgende fünf Compliance-Faktoren, anhand derer Unternehmen gekennzeichnet werden, die sich bei Aufsichtsbehörden registriert haben und somit offiziell zugelassen sind:


  • FATCA-registrierte Institute: Ausländische Finanzinstitute, die beim IRS registriert sind, um den Nachweis ihrer FATCA-Konformität zu erbringen
  • Bei IHS registrierte Schiffe: Bei IHS Markit (Teil von S&P Global) registrierte Schiffe; IHS Markit ist die von den Vereinten Nationen beauftragte Behörde für die Vergabe und Validierung von unverwechselbaren IMO-Nummern (International Maritime Organization) in der globalen Schifffahrtsbranche
  • Zugelassene Cannabis-Unternehmen: Marihuana-Unternehmen, die in einem US-Bundesstaat offiziell für medizinische und Genusszwecke lizenziert sind
  • Registrierte Geldtransferdienstleister in den VAE: Finanzinstitute, die bei den zuständigen Behörden in den VAE offiziell als Zahlungsdienstleister registriert sind
  • Registrierte Geldtransferdienstleister in den USA: Finanzinstitute, die bei den zuständigen Behörden in den USA offiziell als Zahlungsdienstleister registriert sind


Mit 360 Screenings kann jeder einzelne der oben genannten Risiko- oder Compliance-Faktoren bei der einmaligen Überprüfung von Namen oder bei wiederkehrenden Screeningmandaten einbezogen oder ausgeklammert werden.


b) Dow Jones Risk & Compliance Database


  • Sanktionsrisiken: globale Sanktionen, Bestechung, Korruption und Kriminalität, einschliesslich OFAC, EU, UN, OFSI und Sanktionslisten der SECO (hier)
  • GwG-Risiken: Kontrollen im Bereich Finanzkriminalität und Geldwäschebekämpfung, weltweite Abdeckung von PEPs, Angehörigen, enge Mitarbeitern und verbundenen Unternehmen
  • Staatliche Unternehmen: Unternehmen im Besitz einer Regierung (und Einzelpersonen, die im Vorstand solcher SEOs sitzen) sind besonders anfällig für Korruption und Geldwäscherisiken
  • Negative News Screening (NNS): basierend auf über 33'000 Nachrichtenquellen aus über 200 Ländern in über 60 Sprachen (alle Inhalte sind dedupliziert, um das Durchgehen langer Listen ähnlicher Artikel zu vermeiden)
  • Registrierungen: Unternehmen, die bei einer Regierungsbehörde, beispielsweise einer Regulierungsbehörde, registriert sind
  • Granulare Risikounterkategorien: Klassifizierungen auf niedrigerer Ebene, PEP-Abstufungen, Vortaten


2. LänderListen Konfigurieren


Die Abklärung eines Alerts zu einer ausländischen Geschäftsbeziehung dauert bei Schweizer Banken je nach Sprachkenntnissen und Länderkompetenz des Mitarbeiters bis zu fünfmal länger als bei einer inländischen Geschäftsbeziehung. Hinzu kommt, dass viele Sanktionslisten dieselben Personen enthalten. Des Weiteren ist vorstellbar, dass Unternehmen je nach Geschäftsaktivität nicht alle Sanktionslisten (z. B. Russland, Weissrussland, China, Iran etc.) mit einbeziehen möchten.


360 Screenings löst das Problem der Signalüberflutung, indem es Strategien zum institutsspezifischen Listenabgleich bereitstellt, insbesondere (i) die Möglichkeit, bestimmte Sanktions- und Behördenlisten zu blockieren und (ii) Testläufe, um das Zusammenspiel zwischen Datenquellen und deren Auswirkungen auf den täglichen Geschäftsbetrieb abzubilden.


a) Filtern nach Sanktionslisten


Bei der Konfiguration von Screeningmandaten in 360 Screenings können die Sanktionslisten folgender Länder, Organisationen und Körperschaften gezielt berücksichtigt oder ausgeklammert werden:


Ägypten, Algerien, Argentinien, Aserbaidschan, Australien (3), Bahrain, Bangladesch, Belarus, Belgien, China (4), Elfenbeinküste, Estland, Europäische Union, Frankreich, Heiliger Stuhl, Hongkong, Indien, Indonesien, Irak (2), Israel (2), Japan, Jordanien, Kanada (22), Kasachstan (3), Kenia (2), Kirgisistan, Kuwait, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Malaysia, Marokko, Mexiko (3), Moldau, Monaco, Mosambik, Neuseeland (3), Niederlande, Nigeria, Nordmazedonien, Oman, Österreich, Pakistan (2), Philippinen, Polen (2), Qatar, Republik Türkiye (3), Russland (4), Schweiz (2), Serbien, Singapur (2), Sri Lanka, Südafrika, Südkorea (3), Tadschikistan, Taiwan, Thailand, Tschechien, Tunesien, Ukraine (2), Usbekistan (2), Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigten Staaten von Amerika (27), Vereinigtes Königreich (4), Vereinte Nationen (13), Vietnam


b) Filtern nach Behördenlisten


Mit 360 Screenings können folgende Listen mit Behördenmassnahmen, die von Strafverfolgungsbehörden, Aufsichtsbehörden, Nationalbanken, Börsen, Wettbewerbs- und Antikorruptionsbehörden herausgegeben werden, selektiv aktiviert oder blockiert werden:


Afghanistan (2), Afrikanische Entwicklungsbank (AfEB), Albanien (5), Andorra, Angola (3), Anguilla, Antigua und Barbuda (3), Argentinien (12), Armenien (6), Aruba, Asiatische Entwicklungsbank (ADB), Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB), Australien (21), Österreich (6), Aserbaidschan (5), Bahamas (4), Bahrain, Bangladesch (4), Barbados, Belarus (10), Belgien (6), Belize (3), Benin (2), Bermuda (3), Bolivien (3), Bosnien-Herzegowina (10), Botswana (2), Brasilien (79), Brunei Darussalam (6), Bulgarien (11), Burkina Faso, Kambodscha (2), Kamerun, Kanada (59), Kap Verde (3), Kaimaninseln (2), Chile (10), China (103), Kolumbien (20), Costa Rica (4), Elfenbeinküste (2), Kroatien (6), Curaçao, Zypern (7), Tschechien (9), Dänemark (3), Dominica, Dominikanische Republik (8), Oberster Gerichtshof der Ostkaribik, Ecuador (7), Ägypten (3), El Salvador (5), Estland (7), Eswatini (2), Äthiopien (3), EU-Flugsicherheitsliste (ASL), EU-Früherkennungs- und Ausschlusssystem (EDES) [Open Source], EU-EDES-Datenbank [proprietär], Europäische Zentralbank (EZB) - Bankenaufsicht, EU-Liste nicht kooperativer Länder und Gebiete für Steuerzwecke, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), Europäische Kommission (EK) - Liste von Drittländern mit hohem Geldwäscherisiko, Europäische Kommission (EK) - Wettbewerbspolitik, Europäische Investitionsbank (EIB) - Ausschlussliste, Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) - Zwangsmassnahmen, Europol, Financial Action Task Force (FATF), Fidschi (2), Finnland (3), Frankreich (11), Französisch-Polynesien, Georgien (3), Deutschland (25), Ghana (6), Gibraltar (2), Griechenland (6), Grenada (2), Guatemala (5), Guernsey (2), Guyana (2), Heiliger Stuhl, Honduras (4), Hongkong (11), Ungarn (7), Island (2), Indien (31), Indonesien (13), Interamerikanische Entwicklungsbank (IADB), Internationaler Strafgerichtshof (IStGH), Interpol, Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO), Irak (3), Irland (6), Insel Man (2), Israel (13), Italien (8), Jamaika (4), Japan (78), Jersey (3), Kasachstan (22), Kenia (6), Kiribati, Kosovo (5), Kuwait, Kirgisistan (8), Lettland (9), Libanon (2), Libyen (1), Liechtenstein (2), Litauen (14), Luxemburg (3), Macau (5), Malawi (2), Malaysia (17), Malediven (3), Malta (7), Mauritius (5), Mexiko (28), Moldau (7), Mongolei, Montenegro (5), Marokko, Mosambik, Rechtshilfeabkommen (MLAT), Myanmar (5), Namibia (4), Nepal (7), Niederlande (9), Neukaledonien, Neuseeland (10), Nicaragua (4), Nigeria (10), Liste der gesperrten Unternehmen der Nordischen Investitionsbank (NIB), Nordmazedonien (7), Norwegen (4), Oman (2), Pakistan (18), Palästina, Panama (8), Paraguay (7), Peru (16), Philippinen (17), Polen (8), Portugal (3), Puerto Rico (2), Katar (2), Rumänien (11), Russland (16), Ruanda (6), St. Kitts und Nevis (2), St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Samoa, Saudi-Arabien (3), Serbien (7), Seychellen (2), Sierra Leone (2), Singapur (22), Sint Maarten, Slowakei (8), Slowenien (6), Südafrika (10), Südkorea (6), Spanien (12), Sri Lanka (4), Schweden (5), Schweiz (10), Taiwan (14), Tadschikistan (5), Tansania (3), Thailand (10), Togo, Trinidad und Tobago (2), Republik Türkiye (6), Turks- und Caicosinseln, Uganda (2), Ukraine (13), Vereinigten Arabischen Emirate (9), Vereinigtes Königreich von Grossbritannien und Nordirland (57), United Nations Children and Armed Conflict (CAAC) List of Persistent Violators, United Nations Office for Project Services (UNOPS) Vendor Review Committee's (VRC) Vendor Sanctions, Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (IStGHJ), Vereinigte Staaten von Amerika (394), Uruguay (3), Usbekistan, Venezuela (9), Vietnam (6), Britische Jungferninseln, Amerikanische Jungferninseln (2), Liste unzuverlässiger Lieferanten der Weltbank, World Bank List of Debarred and Cross-Debarred Firms and Individuals, Sambia (5), Simbabwe (4)

Schnellstart

Registrieren (hier) und Datenanbieter auswählen.

Namen und weitere Identifikatoren erfassen.

Zu überwachende Namen von Privatpersonen und Firmen eingeben

E-mail zur Benachrichtigung bei Treffer erfassen.

Benachrichtigung über E-mail

Treffer im Fallführungstool kommentieren.

Compliance-Abklärung

Funktionsumfang von 360 Screenings - Version 1.0.0

Geschäftslogik


  • Einmalige Namensprüfung
  • Erstellung und Verwaltung von Screeningmandaten: Auswahl des bevorzugten Datenanbieters
  • Datenbereinigung: Einfacher Austausch von Namen bei Änderungen im Kundenstamm
  • Mehrsprachiges Screening
  • Verwendung zusätzlicher Identifikatoren um Fehlalarme zu verringern: Geburtsdatum, Geschlecht, Länderassoziationen, Gründungsdatum
  • Erweiterte Filterfunktion bei der Namensprüfung: Filtern nach Risikofaktoren, Sanktionsquellen, Behördenlisten und Ländern
  • Parametrierung auf tiefster Ebene: Fristen und Eskalationsstufen (z.B. Vier-Augen-Prinzip) festlegen bis hinunter zur Stufe Risikofaktor, Länder- oder Behördenliste, Vortatenkatalog
  • Auflösungsmodul: Bewertung der erzeugten Verdachtsmomente und Ermittlung, ob Übereinstimmung mit der Kundenbeziehung vorliegt
  • Fallführungstool: Abklärung von positiven Treffern im eingebauten Case Manager als Teil einer anlassbezogenen Due Diligence-Strategie

Benutzbarkeit


  • Parametrierung: Klarer Überblick über die exakte Konfiguration eines Screenin-Mandates sowie dessen Suchkriterien
  • Klar strukturiertes intuitives Fallführungstool: Kluge Entscheidungsprozesse für anspruchsvolle Compliance Officer mit hohen Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit
  • E-Mail-Benachrichtigungen in Echtzeit bei linguistischen Treffern
  • Klare Benutzeroberfläche ohne unnötige Komplexität für Finanzintermediäre und Behörde
  • Integriertes CRM: Proprietäre Technologie zur Visualisierung der Eigentums- und Kontrollstrukturen (360 Company Configurator)
  • Durchleuchtung von gesamten Unternehmensnetzwerken: TPRM (Third-Party Risk Management) sowie KYCC (Know Your Customer's Customer)
  • Desktop- und Mobilversion
  • Mehrsprachigkeit: Sämtliche Geschäftsabläufe, Dokumentation in vier Sprachen (EN, DE, FR, IT) insbesondere Sanktionslisten, Behördenlisten und Vortaten
  • Technischer Support: Hotline zu Bürozeiten in vier Sprachen (+41 44 700 28 88)

Regulatorik


  • Compliance mit Art. 20 GwV-FINMA: der Finanzintermediär überwacht die Geschäftsbeziehungen mit einem informatikgestützten Überwachungssystem "und stellt so sicher, dass die erhöhten Risiken ermittelt [und] innert angemessener Frist ausgewertet werden"
  • Compliance mit Art. 20 Abs. 1 Buchst. d AML-VO sowie in der Schweiz mit Art. 30 GwV-FINMA
  • Compliance mit Art. 20 Abs. 1 (b) AML-VO ("Sorgfaltsmassnahmen gegenüber Kunden"): Unternehmen treffen Massnahmen, um die Eigentümer- und Kontrollstruktur des Kunden zu verstehen
  • Protokollierung: Prüfspur aller Namensprüfungen und Screeningvorgängen sowie sämtlicher Konfigurationen und Logiken, die zur Erzeugung eines Alerts verwendet wurden, damit deren Nachvollziehbarkeit gemäss Art. 17 VO (EU) 2024/1774 gewährleistet ist ("IKT-Änderungsmanagement")
  • Compliance mit Art. 5 ROHMA: Soziale Verantwortung von Unternehmen im Rohstoffhandel
  • Compliance im globalen Rohstoffhandel: Screening auf Korruption und Marktmanipulation
  • Überwachung Reputationsrisiko

Sicherheit


  • Identitäts-, Berechtigungs- und Zugriffsverwaltung (ICAM): Gewährleistung dass die richtigen Nutzer zum richtigen Zeitpunkt und geeigneten Zweck auf die passenden Ressourcen zugreifen können
  • Rollenbasierte Zugangskontrolle (RBAC): Zugriffsvergabe anhand 300 festgelegter Aktionen sowie Gestaltung eigener Nutzerrollen und Berechtigungen
  • Historische Nutzerdaten: Protokollierung der Handlungen aller früheren und aktuellen Nutzer und verständliches Berichtswesen
  • Datenstandort: Daten werden in der Schweiz gespeichert
  • Datenschutzfreundlicher Listenabgleich: Kundendaten werden nicht mit dem Datenanbieter ausgetauscht
  • Informationssicherheit: Konformität mit ISO 27001 und den Vorgaben der FINMA
  • Object Lock: Hochgeladene Belege werden auf Netzwerkstufe vor jeglicher Änderung geschützt
  • Schutz vor Ransomware: Zuverlässige 3-2-1 Backup-Strategie für Ihre Dateien (offline und offsite) in der Schweiz

Weiterführende Literatur


Florian Adank (2025) Kommentierung zu Art. 2a Abs. 1-2 und 4-5 GwG (hier)


Association of Certified Sanctions Specialists - ACSS (hier)


Dow Jones Risk & Compliance (2026) Risk Centre (hier)


Bryan R. Early, Keith A. Preble (2020) Going Fishing versus Hunting Whales: Explaining Changes in How the US Enforces Economic Sanctions (Security Studies Volume 29, 2020 - Issue 2) (hier)


ENISA (2021) Data Pseudonymisation: Advanced Techniques and Use Cases (hier)

EU (2026) Sanctions due diligence: Where to begin (hier)


EU (2026) Six tips for creating your organisation’s own Sanctions Compliance Programme (hier)


EY Schweiz (2023) How do you successfully operationalize your client risk rating model? (hier)


FATF - Egmont Group (2020) Trade-Based Money Laundering: Risk Indicators (hier)


FATF Guidance (2013) Politically Exposed Persons (Recommendations 12 and 22) (hier)


FINMA (2026) Sanktionen und FATF-Statements (hier)

Rober Gallmann, David Wicki (2025) Der Compliance Officer: Ein Handbuch für die Praxis (hier)


Paul Feldbert, Rachel Alpert et al. (2025) The Guide to Sanctions (Global Investigative Review) (hier)


Andrew M. Garbarski, Louis Frédéric Muskens, Mattia Brugger (2026) Commentaire de l'art. 9 LBA - Obligations en cas de soupçon de blanchiment d’argent (hier)

Nihad Hassan (2018) Open Source Intelligence Methods and Tools: A Practical Guide to Online Intelligence (Apress) (hier)

IMF (2016) The Withdrawal of Correspondent Banking Relationships: A Case for Policy Action (hier)


KPMG Deutschland (2024) AuA BT: Hohe Anforderungen an Datenverarbeitung zur Geldwäscheprävention Aufsicht erhöht den Druck auf die unabhängige jährliche Prüfung der IT-Systeme (hier)


LexisNexis Risk Solutions - LNRS (2026) World Compliance Data (hier)


LSEG Risk Intelligence (2026) World-Check One (hier)


McKinsey & Company (2019) Transforming approaches to AML and financial crime (hier)


Moody's Analytics (2026) GRID (hier)


Mathias Müller (2025) Sanctions and Embargoes – FINMA Specifies Requirements for Swiss Financial Intermediaries (hier)


Richard Nephew (2017) The Art of Sanctions: A View from the Field (Columbia University Press) (hier)


NZZ (2026) Wegen Geschäften mit reichen Russen: Liechtensteinische Treuhänder fliehen aus Angst vor US-Sanktionen aus Stiftungen (hier)


NZZ (2026) Der Problembär: Wie der Spross der berühmtesten Zürcher Bankiersdynastie den Finanzplatz gefährdete (hier)


NZZ (2026) Sicherheitslücken bei staatsnahen Firmen: Ins Top-Kader von SBB, Swisscom und Co. ohne Personensicherheitsprüfungen (hier)


OFAC (2019) A Framework for OFAC Compliance Commitments (hier)


Rita Piko, Laurenz Uhl, Sara Licci (Hrsg.) (2022) Handbuch Corporate Compliance (hier)


PwC Schweiz (2025) Wie Schweizer Banken Geldwäscherei effektiv und dynamisch erkennen (hier)


PwC Schweiz (2023) Embracing the power of an AML risk analysis for effective risk mitigation measures - New FINMA guidance and market insights (hier)


Mathew Redhead (2021) The Future of Transaction Monitoring: Better Ways to Detect and Disrupt Financial Crime (hier)


Michael Shearer (2024) Hands-On Entity Resolution. A Practical Guide to Data Matching with Python (hier)


Daniel S. Weber, Theresa Hilbe (2026) Konvergenz von AML und Sanctions Compliance im revidierten Geldwäschereigesetz - Neue organisatorische Pflichten zur Einhaltung von Sanktionen (hier)


The Wolfsberg Group (2025) The Wolfsberg Statement on Effective Monitoring for Suspicious Activity, Part II: Transitioning to Innovation (hier)


The Wolfsberg Group (2024) The Wolfsberg Group Statement on Effective Monitoring for Suspicious Activity, Part I: Moving Beyond Automated Transaction Monitoring (hier)


The Wolfsberg Group (2022) Wolfsberg Principles for Using Artificial Intelligence and Machine Learning in Financial Crime Compliance (hier)


The Wolfsberg Group (2022) Wolfsberg Financial Crime Principles for Correspondent Banking (hier)


The Wolfsberg Group (2022) Transaction Monitoring Request for Information (RFI) Best Practice Guidance (hier)


The Wolfsberg Group (2022) The Wolfsberg Group Frequently Asked Questions (FAQs) on Negative News Screening (hier)


The Wolfsberg Group (2022) The Wolfsberg Group Frequently Asked Questions (FAQs) Source of Wealth and Source of Funds (Private Banking / Wealth Management) (hier)


The Wolfsberg Group (2022) Wolfsberg Country Risk Frequently Asked Questions (FAQs) (hier)


The Wolfsberg Group (2019) Wolfsberg Guidance on Customer Tax Evasion (hier)


Wolfsberg Group, International Chamber of Commerce (ICC) and BAFT (2019) Trade Finance Principles (hier)


The Wolfsberg Group (2019) Wolfsberg Guidance on Sanctions Screening (hier)


The Wolfsberg Group (2017) Wolfsberg Group Payment Transparency Standards (hier)


The Wolfsberg Group (2017) Wolfsberg Guidance on Politically Exposed Persons (PEPs) (hier)


WorldECR (2023) Dual-Use Export Controls in Europe (hier)


WorldECR (2022) Towards a Deeper Understanding: Next Levels in US Export Controls (hier)


WorldECR (2018) Dual-use export controls in international transit and transhipment (hier)

360 Screenings über API anbinden